Ratgeber 2019

Ratgeber Rauchwarnmelder 2019

Sie möchten sich einen Rauchwarnmelder zulegen? Hier erfahren Sie, wie Rauchmelder funktionieren, welche Möglichkeiten und Typen gibt es und warum sie so wichtig sind!

Sehr oft berichten Medien von Bränden, Gasunfällen und Kohlenmonoxid Vergiftungen. Damit ein Mensch bewusstlos wird reichen schon ein paar Atemzüge. Wenn keine schnelle Rettung kommt, folgt unweigerlich der Tod. Dabei ist Hilfe so einfach, die Rauchwarnmelder sind nicht teuer und sind leicht zu installieren.
Argumente für Rauchwarnmelder
Warum Rauchmelder so wichtig sind, was das Gesetz und die Statistiken sagen und welchem Irrglauben man teilweise unterliegt, sollte Sie interessieren:

Zahlen und Fakten:

– ein Wohnungsbrand – fast alle zwei Minuten

– jährlich 6.000 Brand-Schwerverletzte und 600 Brandtote

–  70% der Brandtode gibt es nachts, 65 % der Brände geschehen tagsüber

– Fluchtzeit durchschnittlich 4 – 10 Minuten, Verringerung von Brandtoten durch Rauchwarnmelder

– Rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr durch Rauchmelder

– Mit Rauchwarnmelder Reaktionszeit max. 2 – 3 Minuten

 

Ratgeber Rauchwarnmelder

 

So (schnell) passiert der Tod:

In erster Linie führt Kohlenmonoxid zum Tod. Brandverursacher sind meist: Haushaltsgeräte, Unachtsamkeiten beim Rauchen, Bügeln, defekte Fernseher, nicht abgeschaltete Herdplatten und mit Feuer spielende Kinder. Rauch vernebelt den normalen Wahrnehmungssinn und selbst in gewohnter Umgebung verliert man schnell die Orientierung und gerät in Panik. Besonders groß ist die Gefahr in der Nacht.

Die Rauchgase wecken den Menschen nicht auf, geruchslose Kohlenmonoxid im Rauch wirkt einschläfernd, macht bewusstlos und bewegungsunfähig. Die Hitze und das Feuer bringen Menschen in kürzester Zeit um.

 Rauchmelder Typen

Ein Rauchwarnmelder ist ein optischer Detektor, der nur auf Rauchentwicklung reagiert. Meist Batteriebetrieben und immer aktiv und kann nicht ausgeschaltet werden. Der richtige Rauchwarnmelder alarmiert rechtzeitig, damit Sie sich und Ihre Familie retten können.

Hier sind typische Modelle und deren Funktionen, wir sagen Ihnen worauf Sie achten müssen.
Einfacher Rauchwarnmelder
Batteriebetriebene Rauchmelder sind optimal im Wohn-, Büro- und Objektbereichen. Sie sind unauffällig, leicht zu installieren, günstig und von verschiedenen Markenherstellern ganz einfach zu bestellen.

Funktion: Fast alle Rauchwarnmelder funktionieren nach dem optischen Prinzip. In der Messkammer des Gerätes werden dabei permanente Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf das Fotoelement treffen. Bei Raucheintritt in die Messkammer werden die gesendeten Lichtstrahlen durch den Rauch gestreut und auf die Fotolinse gelenkt, so erkannte Rauchsignal löst Alarmton aus.

Montagehinweise: Man muss kein gelernte Handwerker sein, um Rauchmelder zu installieren Rauchmelder lassen sich einfach mit den beiliegenden Schrauben und Dübeln oder einer Magnetplatte befestigen. Zu empfehlen ist die Montage von Rauchwarnmelder in Schlafzimmern, Kinderzimmern, Wohnzimmern und Fluren an der Decke. In der Regel sollten Rauchmelder spätestens nach 10 Jahren ausgetauscht werden.

Folgendermaßen Installieren Sie Ihren Rauchwarnmelder, damit er Sie einwandfrei schützt:

– an der Zimmerdecke in waagerechter Position (auch bei Dachschrägen)

– in der Raummitte an der Decke – in der Dachspitze nicht (mindestens 30 cm bis 50 cm darunter)

– nicht in Räumen, in denen permanent starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht

– in einer maximalen Höhe von 6 Meter

 

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Generell unterscheidet man zwischen: Rauchmelder (auch Rauchwarnmelder, Brandmelder, Brandgas- oder Rauchgasmelder, Heimrauchmelder), Gasmelder, Wärmemelder (Hitzemelder) und CO-Melder. Alle genannten Geräte sind Anlagen die Alarm auslösen (meist 85 dB)

Rauchmelder: Ein Rauchwarnmelder ist ein optischer Detektor, welcher ausschließlich auf Rauchentwicklung reagiert, wird mit Batterie betrieben und ist immer aktiv, kann also nicht ausgeschaltet werden.

CO-Melder: Ein Kohlenmonoxid-Melder alarmiert vor dem unsichtbaren CO-Gas, das geruchlos, geschmacklos und für den Menschen sehr giftig ist. Es entsteht durch Haushaltsgeräte, die Erdgas, Benzin, Petroleum, Holz oder Holzkohle verbrennen.

Wärmemelder: Hitzemelder oder Wärmemelder schlagen Alarm, wenn die Raumtemperatur einen Wert überschreitet (in der Regel etwa 60 °C)