Rauchmelder

Rauchmelder oder Rauchwarnmelder = ist GLEICH !

Bei Wohnungsbränden sterben jedes Jahr über 500 Menschen an einer Rauchvergiftung. Die meisten davon werden nachts im Schlaf davon überrascht. Rauchmelder sind seit einiger Zeit in Wohnungen nicht nur vorgeschrieben, sie sind auch die beste Lebensversicherung. Durch ein lautes akustisches Signal warnt das Gerät im Brandfall rechtzeitig vor der drohenden Rauchvergiftung.

Rauchmelder sind Pflicht

In jedem Haus ist der Schutz gegen Feuer und Rauch eine lebenswichtige Angelegenheit. Rauchwarnmelder sind der beste Weg diesen Schutz bereitzustellen. Richtig installiert und gewartet ermöglichen die Geräte eine schnelle Reaktion im Falle eines offenen Feuers oder bei einer Rauchentwicklung infolge eines Schwelbrands. Folgende Detektoren sind für den Hausgebrauch erhältlich:

– Optoelektronische Rauchwarnmelder erkennen Feuer und Schwelbrände.
– Ionisations-Rauchwarnmelder erkennen lodernde uns sich schnell bewegende Feuer.
– Temperaturwarnmelder melden signifikante Veränderungen der Raumtemperatur.
– Kohlenmonoxid-Warnmelder spüren das geruchlose CO-Gas auf.

Für den vollen Schutz sollten alle Wohnungen bzw. Häuser grundsätzlich mit diesen vier Schutzsensoren ausgerüstet sein, gesetzlich vorgeschrieben sind in den meisten Bundesländern nur die optoelektronischen Rauchwarnmelder. Darüber hinaus sind auch Kombigeräte (Dual Sensor) im Einsatz die bei Rauchentwicklung oder CO-Gefahr Alarm auslösen. Ionisations-Rauchmelder und Temperaturwarnmelder werden meisten in Industrieanlagen eingesetzt.

Rauchmelder können Leben retten

Rauchwarnmelder sind meistens batteriebetrieben, es gibt aber auch fest verdrahtete Modelle, die mit der Hauselektronik verbunden sind. Beider Arten haben Vor- und Nachteile. Batteriebetriebene Geräte sind einfach zu installieren und funktionieren auch dann, wenn im Haus der Strom ausfällt. Dafür sind verdrahtete Anlagen nicht von eine funktionierenden Batterie abhängig. Bei der verdrahteten Lösung greift man deshalb gerne auf eine zusätzliche Batterie als Sicherheit zurück. Im Falle eines Stromausfalls schaltet das Gerät automatisch auf die Batterie um.
Batteriebetriebene wie verdrahtete Modelle funktionieren technisch auf die gleiche Art und Weise, für ein verdrahtetes Gerät ist meistens die Montage durch einen Elektriker notwendig. Zum maximalen Schutz sollte ein Haus oder eine Wohnung mit mehreren Alarmsystemen ausgerüstet sein. Sollte einer der Detektoren einmal nicht richtig funktionieren, alarmieren die anderen Systeme im Falle eines Feuers oder Schwelbrands zuverlässig.

 

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Wo sollten die Warngeräte installiert werden?

Grundsätzlich sollte die Installationsanleitung der Hersteller beachtet werden. Für den Einbau und die Anordnung in der Raumgeometrie gelten die Vorschriften der DIN 14676. Dabei sind auch verwinkelte Gänge, Eckbereiche oder Dachschrägen zu berücksichtigen. Sinnvolle Standorte sind:

– Wohnbereich: Dual-Sensor Rauchmelder (Rauch und Wärme) und CO-Detektor.
– Küche: Optoelektrischer Rauchmelder in der Nähe, nicht direkt in der Küche.
– Schlafzimmer: Dual-Sensor Rauchmelder in jedem Schlafzimmer, CO-Detektor auf dem Flur.
– Dachgeschoss: Dual-Sensor Rauchmelder oder einen Wärmealarm.
– Keller: CO-Detektor mindestens 20 Meter entfernt von Öfen oder Brennstellen.
– Garage: Dual-Sensor oder einen Wärmealarm, keinen CO-Alarm, wenn ein Auto in der Garage parkt.

 

Die Funktionstüchtigkeit wird optisch angezeigt

Bei vielen Rauchwarnmeldern signalisiert eine in periodischen Abständen blinkende Leuchtdiode die Funktionstüchtigkeit. Bei den meisten batteriebetriebenen Geräten muss die Stromquelle erst nach zehn Jahren ersetzt werden. Die Melder verkünden außerdem über einen Signalton oder durch die Leuchtdiode, dass die Batterie gewechselt werden muss. Bei häufigen Fehlalarmen lassen sich die Warngeräte ausschalten, nach Behebung der Störquelle sollte das erneute Einschalten nicht vergessen werden. Kommt es weiterhin zu Fehlalarmen, ist das Gerät auszutauschen. Die häufigsten Fehlalarme entstehen durch Wasserdampf, aufgewirbelten Staub oder große Temperaturschwankungen. Für alle hier beschriebenen Geräte sind Feuerlöscher eine sinnvolle Ergänzung.

 

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Warum Rauchwarnmelder so wichtig sind ? Lesen Sie hier was Sie beachten sollen.

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